Glanzlos weiter! Bayer Leverkusen zieht ins Achtelfinale der Champions League ein, spielt im Playoff-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus 0:0. Nach dem 2:0-Sieg aus dem Hinspiel in Griechenland reicht dieses Ergebnis für das Weiterkommen. In der Runde der letzten 16 wartet auf den deutschen Vizemeister ein Knaller-Los: Entweder trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand (53) auf die Bayern oder auf England-Tabellenführer Arsenal. Sollte Leverkusen die Münchner erwischen, würde Bayer in Liga, Pokal und Königsklasse in nur fünf Wochen viermal gegen den Rekordmeister spielen.
Gegen Piräus reicht beinahe ein Schaulaufen. Den Griechen fehlt die Qualität, Bayer die letzte Risikobereitschaft. So verkommt das Spiel zu einer doch recht ereignisarmen Königsklassen-Partie. Prime-Experte Christoph Kramer (35) nach Abpfiff: „Wir müssen nicht drüber reden, das Spiel war insgesamt große Sch****. Das Spiel wird relativ schnell abgehakt, keiner erinnert sich mehr dran. Die Prämie gibt es trotzdem, das Weiterkommen gibt es trotzdem, also alles tutti.“
Die beste Chance hat Leverkusen-Star Alejandro Grimaldo (30) nach 62 Minuten. Der Spanier ist nach einem Doppelpass mit Poku links im Strafraum durch und knallt den Ball aus spitzem Winkel an die Latte. Auch Knipser Patrik Schick (30) hat nach wenigen Minuten die Führung auf dem Fuß, sein Lupfer kullert jedoch neben das Tor (6. Minute). Zuvor köpft der Tscheche bereits knapp vorbei (4.).
Leverkusen-Sorgen um Ibrahim Maza
Leverkusen locker weiter – aber mit Sorgen um einen der besten Bayer-Profis. Ibrahim Maza (20) wird in einem Zweikampf von Piräus-Verteidiger Rodinei erwischt und muss in der 56. Minute ausgewechselt werden. Er zeigt an, dass er Schmerzen am Oberschenkel hat und geht sofort in die Kabine.
Offen, ob der Edel-Techniker länger ausfällt. Auch Lucas Vazquez (34) muss in der 77. Minute angeschlagen vom Platz. Zunächst feiert Leverkusen jedoch den neunten Einzug ins Achtelfinale der Champions League.